Café

Triestiner Ausblicke

Die betagte Straßenbahn ruckelt langsam den Berg hinunter und präsentiert dabei immer wieder neue prachtvolle Ausblicke auf den Golf von Triest. Eine der schönsten Möglichkeiten sich dieser eigenwilligen Stadt, nah an der slowenischen Grenze zu nähern. 1902 wurde die Linie Opacina-Triest in Betrieb genommen und weist neben der grandiosen Aussicht eine weitere Besonderheit auf: Sie wird im sehr steilen Mittelteil der Strecke zur Standseilbahn umfunktioniert.

Up the close and down the stair

„Up the close and down the stair“, die Anfangszeile eines Kinderreimes führt uns bei strahlendem Sonnenschein durch das alte Edinburgh, auf den Spuren zweier berüchtigter Serien-Mörder aus dem 19. Jahrhundert. Die Stimmung ist trotz des düsteren Themas bestens, da der Multi weitgehend auf touristisch wenig frequentierten Wegen verläuft, äußerst unterhaltsam aufbereitet ist und uns an Ecken führt, die wohl in keinem Reiseführer stehen. Außerdem liegt in der Nähe der Route eine unserer bevorzugten Schlemmerlocations: Das Dovecot Café, der perfekte Ort um in Ruhe einen Cappuccino zu trinken oder um eines der hervorragenden Sandwiches zu genießen. Frau Schultzes persönlicher Favorit: Pastrami with Highland Brie. Untergebracht in einem ehemaligen Badehaus mit Schwimmhalle aus dem 19. Jahrhundert, beherbergt das Gebäude auch noch verschiedene Weberei-Studios, sowie eine Galerie, alles sehr sehenswert.

Haller Treppen

Noch mehr Stufen…  Aus Stuttgart, was Treppen betrifft zwar einiges gewöhnt, nähern wir uns trotzdem mit leichter Schnappatmung dem Ziel. Die Dose selbst ist unspektakulär doch ein paar Schritte weiter, werden wir mit einer prächtigen Aussicht über die alte Salzsiederstadt belohnt. Auf der anderen Seite des Kochertals ragt das architektonisch schlicht gehaltene Museumsgebäude der Kunsthalle Würth aus den Fachwerkhäusern heraus. Der eigentliche Grund, warum wir häufiger hier anzutreffen sind.